Bedrohungsmanagement  - Einschätzung und Fallintervention  

Bedrohliches Verhalten kann vielfältige Motive und auch Auswirkungen haben. Zentral ist zunächst die Einschätzung, ob das Verhalten gefährlich ist und darüber hinaus wie und welche weiterführenden Maßnahmen eingeleitet werden können (Grenzziehung, Gesprächsführung, polizeiliche Maßnahmen, Netzwerkarbeit, etc.). 

Im Bedrohungsmanagement geht es immer darum, Bedrohungen zu erkennen, diese einzuschätzen und zu entschärfen. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Risikoeinschätzung vorgenommen wird. Daraus werden mögliche Fallmanagementstrategien entwickelt. 

Ziele: körperliche und psychische Sicherheit herstellen. 

Erstellung von Gutachten 

- Gefährdungsanalysen im Rahmen des Bedrohungsmanagements mittels wissenschaftlichen Erkenntnissen und relevanten Instrumenten zur Einschätzung einer möglichen Fremdgefährdung.
- Kriminalprognosen bei Tötungsdelikten

Karoline Roshdi ist unter anderem geschult in der Anwendung des
HCR-V20 - Die Vorhersage von Gewalttaten
WAVR-21 - Workplace Assessment of Violence Risk
TRAP-18 - Terrorist Radicalisation Assessment Protokol
PATRIARCH - Assessment of Risk for Honour Based Violence
SAM - Stalking Assessment and Management
Dittmann Skala - Kriterien zur Beurteilung der Legalprognose

Weitere Instrumente zur Einschätzung: 
- Instrument Ausmaß der Fixierung
- Analyse anhand der Warnverhaltentypologie
- LSI-R - Inventar zur Einschätzung des Rückfallrisikos und des Betreuung-und Behandlungsbedarfs von Straftätern 


Stalkingberatung & Einschätzung von bedrohlichem Verhalten 

Wenn Personen gestalkt werden ist es wichtig die Dynamik zu verstehen, um adäquat zu reagieren. In der Beratung werden einerseits Handlungsstrategien im Umgang mit dem Stalker / der Stalkerin erarbeitet sowie mögliche Risikokonstellationen eingeschätzt und ggfs. Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet. Darüber hinaus geht es Entlastung der betroffenen Personen.  


Psychologische Nachsorge

Nach extremen oder bedrohlichen Situationen ist es eine normale Reaktion, dass die Psyche verletzt ist. Mit körperlichen Wunden können Menschen sehr gut umgehen. Bricht sich eine Person beispielsweise ein Körperteil, geht diese zum Arzt, um die Verletzung behandeln zu lassen. Dadurch wird auch möglichen weiteren Folgeschäden, die durch ein beispielsweise schiefes zusammenwachsen entstehen könnten präventiv begegnet. Mit psychologischen Wunden tun sich Menschen schwerer, da diese weniger greifbar sind. Gerade um langfristigen Belastungen oder gar einer traumatischen Entwicklung vorzubeugen, unterstütze ich Sie gerne.  

 

Kriminaltherapie

 

Bei Ihren individuellen oder organisatorischen Anliegen unterstütze und berate ich Sie gerne. In einem persönlichen Gespräch können wir Ihre Ziele und Bedürfnisse abstecken. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Sie mich jederzeit.