Forensische Psychologie Beratung & Fortbildung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen von Dipl. Psych. Karoline Roshdi
Forensische Psychologie – Beratung & Fortbildung

Für offene Seminarveranstaltungen

1 Geltungsbereich, Kundeninformationen

Für alle geschäftlichen Kontakte zwischen Forensische Psychologie – Beratung & Fortbildung und ihren Teilnehmern gelten ausschließlich die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) in der jeweils gültigen Fassung. Abweichungen von diesen Bedingungen und Nebenabreden bedürfen der Schriftform. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Teilnehmers werden zurückgewiesen. Mit seiner Anmeldung zum Seminar erkennt der Teilnehmer diese AGB an.

In diesem Text wird bei der Bezeichnung von Personen zur besseren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Selbstverständlich gelten alle Angaben gleichermaßen für alle Geschlechter.

2 Seminaranmeldung

Sie können sich für ein Seminar per Post, per E-Mail oder online über die Homepage www.forensische-psychologie-beratung.com anmelden. Sollten Sie hierfür kein Anmeldeformular nutzen, bitten wir um schriftliche Mitteilung des vollständigen Namens des Teilnehmers, der vollständigen Firmen- und Rechnungsanschrift nebst Telefonnummer sowie einer entsprechenden E-Mail-Adresse und der Angabe, ob Sie das Seminar als Firmenkunde oder als Privatperson buchen.

Im Falle einer telefonischen Anmeldung ist für eine verbindliche Buchung des Seminars eine schriftliche Bestätigung unter Mitteilung der vollständigen Teilnehmerdaten erforderlich.

Sie erhalten von uns eine schriftliche Anmeldebestätigung (E-Mail oder Brief) mit Details zum Seminar sowie eine Rechnung. Sollte das gebuchte Seminar bereits ausgebucht sein, werden wir Sie umgehend informieren. Ihre Anmeldung gilt als angenommen, wenn wir nicht innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Anmeldung die Ablehnung erklären. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht nicht; die Zulassung zur Teilnahme behalten wir uns im Einzelfall vor.

Mit Ihrer Anmeldung verpflichten Sie sich zur Teilnahme am gesamten Seminar. Eine Erstattung bei späterer Anreise oder vorzeitiger Abreise erfolgt nicht.

Im aktuellen Seminarprogramm sind die jeweils gültigen Seminargebühren aufgeführt. Es gelten die Preise des zum Zeitpunkt der Anmeldung gültigen Seminarprogramms. Die Seminargebühr beinhaltet das Seminar (Honorare, Organisations- und Nebenkosten), die angegebene Verpflegung sowie eine Teilnahmebestätigung. An- und Abreise sowie Übernachtungen organisieren und bezahlen die Teilnehmer selbst.

Die Seminargebühr ist spätestens 14 Tage vor Seminarbeginn zu überweisen; bei kurzfristigen Anmeldungen ist der Betrag sofort fällig. Die Zahlung erfolgt ohne Abzüge.

3 Stornierung und Änderung durch den Teilnehmer

Sie können vor Seminarbeginn Ihr gebuchtes Seminar stornieren, umbuchen oder eine Vertretung benennen.

Vertretung
Bis spätestens 24 Stunden vor Seminarbeginn haben Sie die Möglichkeit, einen Ersatzteilnehmer zu benennen, sofern dieser die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt. Eine eigene verbindliche Anmeldung des Ersatzteilnehmers ist erforderlich. Hierbei entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Umbuchung
Sie können bis spätestens 2 Wochen vor Seminarbeginn einmalig kostenfrei auf ein anderes, gleichwertiges Seminar umbuchen. Die Bekanntgabe des gewünschten Seminars muss innerhalb einer Woche nach der Umbuchung erfolgen. Nach Ablauf dieser Fristen wird eine Umbuchung wie eine Stornierung behandelt. Eine Umbuchung innerhalb von 14 Tagen vor Seminarbeginn ist nicht möglich und wird als Stornierung gewertet.

Stornierung
Sie können vom Vertrag zurücktreten. Bei einer Stornierung fallen folgende Bearbeitungsgebühren an:

Stornierung bis 29 Tage vor Seminarbeginn: 50 €
Stornierung 28 bis 15 Tage vor Seminarbeginn: 50 % der Teilnahmegebühr
Stornierung ab 14 Tage vor Seminarbeginn: 100 % der Teilnahmegebühr; dies gilt auch bei Nichterscheinen des angemeldeten Teilnehmers.

Maßgeblich ist der Zugang der Stornierung oder Umbuchung. Eine Vertretung, Umbuchung oder Stornierung muss schriftlich per E-Mail oder Brief erfolgen.

4 Absage von Seminaren durch Forensische Psychologie – Beratung & Fortbildung

Wir behalten uns vor, Seminare wegen zu geringer Teilnehmerzahl (bis spätestens 5 Tage vor dem geplanten Termin) oder aus wichtigen, von uns nicht zu vertretenden Gründen (z. B. Krankheit des Referenten, höhere Gewalt) abzusagen.

Im Falle einer Absage wird die bereits gezahlte Teilnahmegebühr unverzüglich erstattet. Weitergehende Haftungs- und Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen, soweit nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt. Dies gilt auch für gebuchte Reisen oder Unterkünfte.

5 Copyright

Die im Rahmen der Veranstaltungen überlassenen Dokumentationen, Trainingsunterlagen und Materialien sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ohne vorherige schriftliche Zustimmung weder ganz noch auszugsweise vervielfältigt, nachgedruckt, übersetzt oder an Dritte weitergegeben werden.

6 Gewährleistung und Änderungsvorbehalte

Die Seminare werden nach dem jeweiligen Stand des Wissens sorgfältig vorbereitet und durchgeführt. Alle Veranstaltungen werden von qualifizierten Referenten durchgeführt, und die Unterlagen werden nach aktuellen Erkenntnissen erstellt. Eine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit und Fehlerfreiheit der Schulungsinhalte und Unterlagen wird jedoch nicht übernommen.

Wir behalten uns vor, erforderliche inhaltliche und organisatorische Änderungen vor oder während des Seminars vorzunehmen, soweit der Gesamtcharakter der Veranstaltung nicht wesentlich verändert wird.

Ebenso behalten wir uns Änderungen von Terminen, Zeiten, Veranstaltungsorten sowie den Austausch von Referenten bei gleichwertiger Qualifikation vor. Über notwendige Änderungen werden die Teilnehmer unverzüglich informiert.

7 Aufrechnung, Zurückbehaltung

Dem Teilnehmer steht ein Recht zur Aufrechnung nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur ausgeübt werden, soweit der Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Inhouse-Leistungen

8 Allgemeine Regelungen

Sämtliche Aufträge und Vereinbarungen bedürfen der Schriftform, wobei die Schriftform auch per E-Mail gewahrt wird. Dies gilt ebenfalls für Vertragsänderungen nach Vertragsschluss.

Unsere Leistungen erfolgen ausschließlich nach Maßgabe dieser Bedingungen, sofern keine schriftliche Individualvereinbarung getroffen wurde. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden ausdrücklich zurückgewiesen. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch für zukünftige Geschäftsbeziehungen.

9 Leistungen von Karoline Roshdi (Forensische Psychologie – Beratung & Fortbildung)

Die Dienstleistungen werden von Karoline Roshdi selbst oder durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. freie Mitarbeitende erbracht.

Umfang, Form, Inhalt und Ziel der Seminare, Trainings- und Beratungsleistungen werden in den jeweiligen Vereinbarungen bzw. Angeboten festgelegt.

10 Honorare und Kosten

Honorare und Kosten werden in der jeweiligen Auftragsbestätigung festgehalten. Reise- und Aufenthaltskosten werden gesondert berechnet.

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, soweit keine gesetzliche Steuerbefreiung (z. B. nach § 4 Nr. 14 UStG) vorliegt.

Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte gegenüber fälligen Zahlungsansprüchen sind ausgeschlossen, sofern die Gegenforderung nicht unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

11 Rechte

Der Auftraggeber erkennt das Urheberrecht der Referentin an den erstellten Werken (z. B. Trainingsunterlagen, Skripte) an. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.

Der Auftraggeber sichert zu, dass die von ihm bereitgestellten Materialien frei von Rechten Dritter sind.

Die Referentin verpflichtet sich zur Vertraulichkeit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen geschäftlichen Vorgänge. Der Auftraggeber verpflichtet sich ebenfalls zur Geheimhaltung nicht öffentlich bekannter Informationen.

Karoline Roshdi ist berechtigt, ihre Dienstleistungen auch Wettbewerbern des Auftraggebers anzubieten, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.

12 Rücktritt

Kann ein Termin aufgrund höherer Gewalt, Krankheit, Unfall oder sonstiger nicht zu vertretender Umstände nicht eingehalten werden, sind wir berechtigt, die Leistung zu einem neu zu vereinbarenden Termin nachzuholen.

Sagt der Auftraggeber den Termin ab, muss die Kündigung schriftlich erfolgen. Bei Absage:

bis 28 Tage vor dem Termin: kostenfrei
28 bis 15 Tage vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Entgelts
14 bis 7 Tage vor dem Termin: 75 % des vereinbarten Entgelts
danach: 100 % des vereinbarten Entgelts

Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein geringerer Schaden entstanden ist.

13 Haftung

Wir haften für die Einhaltung wesentlicher Vertragspflichten. Die Haftung ist auf das vereinbarte Leistungsentgelt begrenzt, soweit gesetzlich zulässig.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder sonstige Vermögensschäden ist ausgeschlossen, soweit kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt oder eine gesetzliche Haftung zwingend vorgeschrieben ist.

14 Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Darmstadt, soweit gesetzlich zulässig. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

15 Hinweise zur Datenverarbeitung

Im Rahmen der Vertragsabwicklung werden personenbezogene Daten des Teilnehmers erhoben und verarbeitet. Dabei werden die geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), beachtet.

Personenbezogene Daten werden nur erhoben, verarbeitet und genutzt, soweit dies für die Durchführung des Vertragsverhältnisses erforderlich ist.

Der Teilnehmer hat jederzeit das Recht auf Auskunft über die gespeicherten Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.

16 Schlussbestimmungen

Auf die vertraglichen Beziehungen zwischen uns und dem Kunden findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ab dem 01. Januar 2020. Frühere Allgemeine Geschäftsbedingungen treten hiermit außer Kraft.

Karoline Roshdi – Forensische Psychologie – Beratung & Fortbildung, Darmstadt
Stand: 01. Januar 2020