Sogenannte Reichsbürger / Staatsverweigerer oder gesamt Souveränisten treten im behördlichen Kontext in den letzten Jahren vermehrt auf. Ein Ziel dieser Gruppierung ist es Behörden „lahm“ zu legen, so dass diese enorme personelle und finanzielle Ressourcen beanspruchen. Streitgespräche mit Reichsbürgern sind dabei für Beschäftigte sehr kräftezehrend und können durch grenzüberschreitendes aggressives Verhalten auch Angst bei den zuständigen Beschäftigten auslösen.
Um dieser Personengruppe adäquat entgegenzutreten, bedarf es einem Verständnis über die psychologischen Hintergründe, die diese Personengruppe antreibt. Es werden Warnsignale zur Erkennung erarbeitet, verschiedene Dynamiken der Bewegung aufgezeigt. Darauf aufbauend werden effektive und praktische Handlungsstrategien im Umgang erarbeitet.
Es muss ein einheitlicher Umgang auf Organisationsebene gestaltet werden, um „Reichsbürgern“ effektiv entgegenzutreten und vor allem Risikoverläufe im Hinblick auf eine Gefährdung erkennen zu können. Dabei werden immer auch sicherheitsrelevante Aspekte für die Beschäftigten aufgezeigt.