Endlich in einem als sicher geltenden Land angekommen, sind ungünstige Rahmenbedingungen weitere psychische Belastungsfaktoren, welche auf die Ankommenden wirken. Bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen kommt hinzu, dass sie die Trennung von ihren Eltern zu verarbeiten haben und dieses gesamt komplexe Wirkungsgefüge Einfluss auf die weitere Entwicklung haben kann. Nicht nur ein Trauma, sondern auch weitere psychologische Auswirkungen können sich herausbilden. Für den Alltag relevante Themen sind die Auswirkungen von langfristigem Stress, PTBS, Verlust sowie der Aufbau von Schutzfaktoren und alltagstaugliche Hilfestellungen. Letztlich wird auch die Psychohygiene der betreuenden Personen betrachtet, denn auch hier müssen langfristigen Belastungen vorgebeugt werden.

Ziele

Im Seminar wird eine Basis geschaffen, um die Erlebniswelt von traumatisierten Personen zu verstehen. Darauf aufbauend werden praxistaugliche Hilfestellungen im täglichen Umgang und zur Prävention von weiterführendem Stress erarbeitet.  Auch die eigene Psychohygiene der betreuenden Personen wird bearbeitet.

Inhalte

  • Trauma – Entstehung, Dynamik, Auswirkungen
  • Sequentielle Traumatisierung
  • Traumafolgestörungen – Persönlichkeitsveränderungen, Angststörungen, etc.
  • Psychologischer Stress
  • Risiko- und Schutzfaktoren
  • Erkennen & Umgang im Alltag
  • Praktische Übungen zum Umgang
  • Sekundärer Traumatisierung vorbeugen – die eigene Psychohygiene

 

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Hier finden Sie den Flyer mit allen Informationen als pdf.